Homöopathie hat mit Heilverfahren wie Akupunktur, Fussreflexzonenmassage, Bachblütentherapie usw. nichts zu tun. Sie ist eine eigenständige Wissenschaft. Der Heilungsablauf in einer homöopathischen Behandlung verläuft immer nach bestimmten Gesetzmässigkeiten:
Bei Patienten mit Gelenkproblemen verschwinden beispielsweise zuerst die Schmerzen in den Schultern, dann in den Hüften und am Schluss in den Knien.
Das Gemüt als «Innerstes» des Menschen bessert sich als erstes. Dann folgen innere Organe wie Herz, Niere und Lunge. Schliesslich vergehen auch Schmerzen in den Gelenken und Hautbeschwerden.
Krankheiten, die zuletzt aufgetaucht sind, werden zuerst geheilt; jene, die einen schon länger plagen, bessern sich am Schluss.
Treten während einer homöopathischen Behandlung unangenehme Beschwerden auf (sogenannte Erstverschlimmerungen, vor allem bei chronischen Krankheiten), können einfache Mittel Abhilfe schaffen. Mandelöl beispielsweise hilft bei Hautbeschwerden, Essigsocken oder kühlende Wickel bei Fieber und Salzwasser bei Halsweh.
Bei schlimmeren Beschwerden muss unbedingt der Homöopath kontaktiert werden. Zudem hat die Ernährung Einfluss auf das Wohlbefinden. Der Homöopath kennt diese begleitenden Massnahmen und kann sie nach Bedarf mit der laufenden Therapie kombinieren und einsetzen.